Aufbauarbeiten für das Karajewc Festival in Slowenien

Bericht von Tim Höchner

Das CMAK ist eine alternative Organisation welche in Cerkno, einem kleinen Ort in Slowenien, kulturelle Anlässe durchführt. Seit sieben Jahren gehört das Karajewc Festival dazu und ein Team von sechs Freiwilligen aus Dänemark, Russland, El Salvador, Frankreich, Slowenien und der Schweiz kamen, um beim Aufbau und der Durchführung zu helfen.

Unsere Aufgaben waren der Aufbau der Infrastruktur wie Küchen, Toiletten und Festzelten, verzieren der Bühne und gestalten der Wegweiser zum Festival und das Besorgen von Brennholz während der gesamten Zeit. Die Lagerleitung organisierte einen Ausflug zu lokalen Sehenswürdigkeiten und gab uns die Möglichkeit an Workshops wie Steinhauen oder Löffelschnitzen teilzunehmen. Etwa in der Hälfte des Workcamps besuchte uns ein Vertreter des SCI Slowenien um uns bei allfälligen Problemen mit der Lagerleitung oder dem Workcamp an sich zu unterstützen, damit dieses Camp eine wertvolle Erfahrung für die Zukunft werden konnte.

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Buddhistische Tradition im Manjushry Kadampa Meditation Centre in Grossbritannien

Bericht von Tim Höchner

Das Ziel dieses Workcamps war es, das Kadampa-Frühlingsfestival für etwa 1500 Personen vorzubereiten. Zwei Wochen vor dem Festival trafen dafür sechs SCI-Freiwillige aus Finnland, Irland, Ungarn, Italien, England und der Schweiz sowie einige freiwillige Buddhisten aus den umliegenden Dörfern und Städten im Meditation Center ein. Zusammen bereiteten wir Zimmer, Zelte und Schlafsäle vor, putzten den Tempel und die Gebäude oder stellten Zelte auf.

Wir arbeiteten und assen jeweils zusammen mit buddhistischen Mönchen und Nonnen und pflegten einen regen Austausch mit ihnen.Die herzliche Atmosphäre, die beeindruckenden Gebäude und das tolle Team von Freiwilligen machten dieses Workcamp zu einem tollen Erlebnis.

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© Lea Helfenstein

Rhododendron roden und den Killarney Nationalpark hautnah erleben

Bericht von Lea Helfenstein

Diesen Sommer nahm ich an einem zweiwöchigen Workcamp im Killarney Nationalpark in Irland teil. Zusammen mit Freiwilligen aus Schweden, Deutschland, Slowenien, Kroatien, Montenegro, Tschechien, der Türkei, Jordanien, Ungarn und Mexiko half ich bei der Eindämmung einer Rhododendronplage im Nationalpark.

Am ersten Tag nach der Ankunft machten wir eine Wanderung. Dabei bekamen wir das Ausmass der Rhododendronplage zu Gesicht. Riesige Flächen waren überwachsen und liessen für alles andere keinen Platz mehr. Wie Peter, der Rhododendronverantwortliche, uns erklärte, ist der Rhododendron in Irland nicht einheimisch. Die Pflanze wurde im frühen 19. Jahrhundert importiert. Der Rhododendron verdrängt die einheimischen Eichenwälder und ist damit eine Bedrohung für die gesamte Vegetation. Deshalb wird der Rhododendron nun systematisch gerodet.
Die Arbeit war anstrengend. Wir mussten viel in unwegsamem Gelände kriechen und manchmal klettern, aber dafür wurden wir mit spektakulären Aussichten belohnt und manchmal konnten wir uns nach der Arbeit im See abkühlen.
In unserer Freiwilligengruppe hatten wir eine super Stimmung. Jeden Abend waren zwei Personen für das Nachtessen verantwortlich. So machten wir in diesen zwei Wochen eine kleine kulinarische Weltreise. An einem Abend stellten alle ihr eigenes Land vor. So stellten wir viele Unterschiede, aber auch genauso viele Gemeinsamkeiten fest.
Abschliessend kann ich sagen, dass ich auf jeden Fall wieder an diesem Projekt teilnehmen würde und ich es allen weiterempfehlen kann, die gerne in der Natur sind und sich für sie einsetzen wollen.

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